poseidon dive sports

Informationen über heimische Tauchgewässer

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Sichtweiten

Schweriner See, 13.01.2018
Tauchplatz: Raben Steinfeld, Tauchbasis Campingplatz

15.0 m Sicht, erreichte Tiefe 16.7 m, sehr klares Wasser

Werbellinsee, 28.12.2017
Tauchplatz: Eichhorst / Joachimsthal, Dornbusch

10.0 m - 15.0 m Sicht, erreichte Tiefe 36.8 m, trübes Wetter, Sicht im flachen besser

Schweriner See, 21.12.2017
Tauchplatz: Görslow, unterhalb Ortsmitte

10.0 m - 15.0 m Sicht, erreichte Tiefe 14.0 m

Schweriner See, 09.12.2017
Tauchplatz: Görslow, unterhalb Ortsmitte

10.0 m - 15.0 m Sicht, erreichte Tiefe 18.6 m, mit Sonne im Flachen teilweise 20 m Sicht

Schweriner See, 02.12.2017
Tauchplatz: Görslow, unterhalb Ortsmitte

10.0 m - 15.0 m Sicht, erreichte Tiefe 23.2 m, mit aufklarendem Wetter, wurde die Sicht noch besser

Steinbruchseen Löbejün - Gleich 2-mal den 700. Tauchgang

Löbejün I Die drei Löbejüner Steinbruchkessel in der Nähe von Halle versprechen im Januar Sichtweiten von 10 m und mehr. Das war der Grund warum wir nun endlich, wenn auch erst im zweiten Anlauf, eine Tour zu diesen Seen unternommen haben. Wir fuhren mit drei Tauchern, Jan, Wulf und Ralph Mitte Januar 2012 in den Süden von Sachsen-Anhalt.

Tauchteam Das Jahr 2011 war für mich, mit fast fünfzig Unterwasserstunden und zweiundsechzig Tauchgängen, das aktivste Jahr in meiner Taucherlaufbahn seit 1987. Außerdem wollten wir das neue Jahr auf Grund der Historie von meinem langjährigen Tauchpartner Wulf und mir, mit etwas besonderem beginnen. Der erste Tauchgang im Steinbruchkessel Löbejün I war für uns beide jeweils der 700. Tauchgang, obwohl wir unsere Taucherkarriere zu weit unterschiedlichen Zeiten begonnen haben.

So ein Anlass musste natürlich entsprechend begangen werden. Wir unternahmen zwei klasse Tauchgänge und eine zünftige Grillpause mit allem drum und dran.
Pumpenhaus Der 1. Tauchgang führte uns vom Einstieg im Kessel I rechts herum. Schon die Sicht beim Sprung ins Wasser war viel versprechend. Wir sind ja schon in dem einen oder anderen Steinbruch abgetaucht, aber so eine super Sicht haben wir noch nie genießen können. Relativ schnell tauchten wir bis auf den hellen Grund ab. Trotz der Bewölkung haben wir in 19 m Tiefe ausreichend Licht gehabt. Wir konnten mehr als 10 m sehen, das war wirklich Klarwassertauchen vom Feinsten. Wir entdeckten gut erhaltene Baumreste, etliche Loren, ein Pumpenhaus in 16 m Tiefe. Bauschutt mit riesigen Betonplatten bildeten kleine Unterwasserhöhlen. Es gab eine Menge zu sehen, das Beste jedoch war die gute Sicht überhaupt und das entspannte Schweben durch diese bizarre Unterwasserwelt.

Pumpenhaus Zu Beginn des 2. Tauchgangs haben wir noch einmal im Löbejün I das Pumpenhaus betaucht. Eigentlich ein recht großer Raum, aber schon beim Hineintauchen merkte ich, wie die Ausrüstung hier und da die Steine berührte. Im Pumpenhaus selbst ist es für einen Taucher groß genug. Aber auch hier ist es nicht ganz leicht so zu tauchen, dass man nirgendwo anstößt. Nun ist das eigentlich kein Problem, denn in dem massiven Haus kann man nichts kaputt machen. Aber wenn man wie ich so tauchen möchte, als ob man nie da gewesen ist, ärgert man sich trotzdem über jeden Kontakt mit dem Gebäude. Vom Pumpenhaus, was sich gleich rechts vom Einstieg befindet, sind wir links herum in Grundnähe, entlang der Steilwände, den See abgetaucht und komplett umrundet.

Hecht Inzwischen war es dunkel und wir haben in unserem Scheinwerferlicht einen kapitalen Hecht von ca. 1 m Länge in 18 m Tiefe entdecken können. Wie das bei Hechten oft so ist, war er zu unserer Freude sehr fotogen. Nach einigen Minuten meinte der Fisch doch einmal zu prüfen, was das für Typen sind, die nicht von ihm lassen können. Ist schon ein eigenartiges Gefühl, wenn der große Fisch auf ein zukommt. Irgendwie waren wir wohl nicht weiter interessant und er drehte ab um sich einige Meter weiter wieder auf den Grund zu legen. Das waren sehr schöne, einprägsame Bilder. Das klare Wasser, der helle Grund, die schwebenden grünen Algen und der gesund wirkende Hecht mit seiner typischen Hautzeichnung in unseren Lichtkegeln – ein Anblick, der einfach nur begeistert.

Für uns steht fest, es wird nicht die letzte Tauchtour nach Löbejün gewesen sein. Diesmal haben wir nur den Steinbruchkessel I betaucht. Kessel II und III wollen wir später auch noch erkunden. Die 400 km gesamte Fahrstrecken haben sich auf jeden Fall gelohnt.

Erstellt: Ralph, 20.01.2012
Aktualisiert: 15.07.2013

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