Zander bewachen Eiergelege

Zander bewacht sein Eiergelege

Zander am Eier-Gelege
Dieser Zander bewacht sein Eiergelege und verteidigt es, wenn es sein muss

Nun tauchen wir schon so viele Jahre. Doch das Zander ihr Gelege bewachen und verteidigen, kannten wir bisher nur aus Dokumentationen im Fernsehen oder Büchern.

Ende Mai bin ich mit Wulf im Schweriner See abgetaucht. Bei unseren beiden Tauchgängen haben wir insgesamt drei große Zander gesehen, die ihren Nachwuchs bewacht haben. Einem sind wir anscheinend zu nahe gekommen. Der Raubfisch griff an und hat meine Kamera attackiert. Auch Wulf ist wohl zu dicht vorbei geschwommen und musste sich einen Angriff gefallen lassen.

Damit hatten wir nicht gerechnet

Bei diesen Tauchgängen hatte ich nur meine Kompaktkamera dabei. Aber so ist das, gerade dann gibt es etwas zu sehen und die gute Videotechnik liegt zu Hause im Schrank.
Trotzdem waren es schöne Tauchgänge und wir waren froh, dass Verhalten der Zander einmal live zu erleben. Ein paar Bilder konnten wir ja machen.

Wrack Maschaftsboot
Das Wrack eines Manschaftsbootes im Schweriner See in 16 m Tiefe, bei der Tauchbasis in Raben Steinfeld

Klares Wasser im Schweriner See

Hecht
Hecht im Schweriner See

Mitte Januar sind wir wieder im Schweriner See abgetaucht. Diesmal nicht in Görslow, sondern bei der Tauchbasis in Raben Steinfeld. Die Sicht war absolut klasse. Wir hatten in 17 m Tiefe ca. 15 m horizontale Sicht. In den oberen Metern unter der Wasseroberfläche kam einem das Wasser sogar glasklar vor. Abgesehen von den versenkten Wracks, die wir komplett von weitem sehen konnten, hat Wulf auch eine kapitale Hechtdame entdeckt. Eine kurze Aufnahme hat der Fisch uns zugestanden, bevor er das Weite suchte.

Im Schweriner See, am Störkanal

Hecht
Hecht im Schweriner See Nähe Störkanal

Der letzte Nachttauchgang am 17. November in Raben Steinfeld, an der Einfahrt zum Störkanal, hat wieder viel Spaß gemacht. Die Sicht im See war gut. Schon der Blick ins Wasser versprach einen guten Tauchgang. Ich hatte unser Vorhaben hier auf der Homepage angekündigt. Schelle, ein Mitglied aus Wulfs und meinem damaligen Tauchverein Mira in Neustadt Glewe, hatte das gelesen und sich mit eingeklinkt. So waren wir zu dritt und es war insgesamt noch interessanter, weil wir Schelle lange nicht mehr gesehen und neben dem Tauchen viel zu erzählen hatten. Ich freue mich schon auf ein paar weitere gemeinsame Tauchgänge.

Klares Wasser und Fische

Vor unserem Tauchgang hatte ich mir noch eine Armschlaufe für die neue Rollei Action Cam gebaut und sie gleich eingeweiht. Das hatte sich gelohnt, denn unweit vom Einstieg wartete schon ein großer Hecht auf uns. Außerdem haben wir noch zwei Aalmuttern und einige Barsche, sowie ein paar kleine Fische gesehen. Durch die gute Sicht war das Tauchen über den sonst kargen Schlammboden, der mehr oder weniger mit Muscheln bewachsen war, ganz schön. Das Wasser war klar, da machte das Ableuchten mit den Lampen Spaß, immer auf der Suche etwas zu entdecken. Es sah schon imposant aus, als ich aus 4 m Tiefe, das Seezeichen, was die Einfahrt in den Störkanal kennzeichnet, über Wasser anleuchten konnte.

Undichtes Kameragehäuse

Als ich zu Hause meine neue Rollei genauer ansah, entdeckte ich einen Wassertropfen im Gehäuse. Das konnte vielleicht an der leicht deformierten Dichtung des Gehäusedeckels liegen. Da wurde beim Zusammenbauen im Werk wohl nicht ordentlich darauf geachtet. Sicherheitshalber tausche ich das Gerät jetzt beim Händler um. Wer weiß ob es wirklich daran lag. Das Risiko bei größeren Tiefen das Gehäuse zu fluten ist einfach zu groß.