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Sichtweiten

Schweriner See, 09.12.2017
Tauchplatz: Görslow, unterhalb Ortsmitte

10.0 m - 15.0 m Sicht, erreichte Tiefe 18.6 m, mit Sonne im Flachen teilweise 20 m Sicht

Schweriner See, 02.12.2017
Tauchplatz: Görslow, unterhalb Ortsmitte

10.0 m - 15.0 m Sicht, erreichte Tiefe 23.2 m, mit aufklarendem Wetter, wurde die Sicht noch besser

Schweriner See, 25.11.2017
Tauchplatz: Görslow, unterhalb Ortsmitte

10.0 m Sicht, erreichte Tiefe 22.1 m, trübes Wetter, scheinbar etwas weniger Sichtweite

Schweriner See, 18.11.2017
Tauchplatz: Görslow, unterhalb Ortsmitte

10.0 m - 15.0 m Sicht, erreichte Tiefe 22.3 m, oben aufgewühlt durch Wind und Wellen, aber unten 15 m Sicht und hell

Wildschütz Steinbruchsee, 04.11.2017
Tauchplatz: Wildschütz, Mockrehna, Tauchschule Volker Buder

15.0 m Sicht, Sprungschicht bei 20.0 m, darunter 15.0 m - 20.0 m Sicht, erreichte Tiefe 52.7 m, dunkel, aber sehr klar

Wracktauchen am Frachter Lenskov (Lemko) im Fehmarn Belt der Ostsee

Kurzinformation

Wrack Frachter Lenskov
Tauchgebiet:
Fehmarn Belt, in Google Maps öffnen
Tauchbasis:
(Tauchschule Calypso
seit Sommer 2010 geschlossen)
neue Tauchbasis: Atlantis Ostseebasis Fehmarn
Camping- und Ferienpark Wulfener Hals
23769 Fehmarn OT Wulfen
Tauchspot Wrack Frachter Lenskov (Lemko):
Tiefe Oberkante 22 m
Tiefe Grund 27 m
Länge ca. 30 m
Tauchteam:
Wulf Onasch, Ralph Beckus
Unterkunft:
Camping- und Ferienpark Wulfener Hals

Wracktauchgang am Frachter Lenskov (Lemko) im Fehmarn Belt

Wrack Frachter Lemko Von der Tauchbasis aus fuhren wir ca. 17 km mit dem Schlauchboot Richtung Wrackposition. Die Ostsee war ruhig, kaum Dünung, Wind aus West um 1 bis 2 Bft. So konnten wir die Untergangsstelle östlich von Fehmarn in ca. 40 min erreichen.
Beim Abtauchen hatten wir etwas Strömung. Bereits einige Meter vor Erreichen des Wracks, war das hell bewachsene Deck des dänischen Frachters gut zu sehen. Die Sicht am Wrack betrug ca. 6 m bis 8 m und Strömung war kaum noch vorhanden. Durch die gute Sicht ist das Sonnenlicht bis in die Tiefe vorgedrungen. Im Deckbereich wäre keine Lampe notwendig gewesen, aber an den Bordwänden und auf dem Grund im Schatten des Frachters war sie angebracht.

Wrack Frachter Lemko Das Wrack steht auf dem Kiel mit leichter Neigung nach Backbord. Der Untergrund muss relativ fest sein, denn der Rumpf ist nur wenig in den Grund gesackt. Das Heck, mit dem riesigen Ruderblatt und der Schraube, ist gut erhalten. Die Aufbauten fehlen jedoch komplett. Mitschiffs befindet sich der große Laderaum in den man problemlos reintauchen kann. Er ist nach oben offen und hat ringsherum nur eine schmale Abdeckung durch das Schiffsdeck. Der Bewuchs im Laderaum ist spärlicher als auf dem Rest des Wracks. In ihm befinden sich noch wenige, große Drahtrollen der damaligen Fracht. Richtung Bug tauchend sind Steuer- und Backbord einige Reste stabiler Fischernetze zu sehen. Auch Angler verlieren am Wrack schon mal ihre Leinen und Haken. Der Bug selbst ist zerstört und nicht mehr auszumachen. Die ursprüngliche Länge des Frachters soll einmal 40 m betragen haben.

Flora und Fauna

Wrack Frachter Lemko Die Sonnenlicht zugewandten Flächen des Wracks sind üppig mit Seenelken, Schwämmen und Miesmuscheln bewachsen. Auch der Bewuchs an den Bordwänden ist vielfältig, aber nicht ganz so dicht. Nur im Schatten des Hecks und Unterdeck in der Ladekammer, haben sich nicht so viele Pflanzen und Tiere angesiedelt. Überall sind Seesterne in verschiedenen Größen und Farben zu sehen, Fische haben wir leider nicht entdeckt. Empfehlenswert ist ein Scheinwerfer mit größerem Lichtkegel. So kommen die Farben des Bewuchses schön zur Geltung.

Fazit

Wrack Frachter Lemko Das Wrack kann während eines Tauchgangs komplett betaucht werden. Die Nullzeit war bei unserer Erkundung gerade ausreichend. Längere Aufenthalte an bestimmten Stellen sind durch das enge Zeitfenster aber nicht möglich. Um es genauer zu erkunden, sind weitere Tauchgänge an dem Wrack empfehlenswert. Der herrliche Bewuchs rechtfertigt solche Vorhaben besonders für Fotografen. Tauchen am Wrack des Frachters Lenskov ist etwas anspruchsvoller und daher eher für Taucher mit Erfahrungen auf dem Gebiet geeignet.

Erste Veröffentlichung: 02.10.2008

Erstellt: Ralph, 22.11.2016
Aktualisiert: 24.11.2016

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